Title: Schadstoffsanierung
Author: RegioHelden
Published: 28. September 2026
Last modified: 2. November 2026

---

# Schadstoff­sanierung im Großraum Stuttgart: Sichere Entfernung belasteter Baustoffe

In älteren Gebäuden finden sich neben Asbest häufig weitere Schadstoffe, die lange
als unbedenklich galten. Polychlorierte Biphenyle (PCB) stecken zum Beispiel in 
Fugendichtungen und Lacken, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in
teerhaltigen Klebern oder Dachbahnen. Alte künstliche Mineralfasern (KMF) können
ähnlich wie Asbest feine Fasern freisetzen, die tief in die Lunge gelangen. Alle
drei Stoffgruppen **gelten als krebserregend** und lassen sich nur mit geeigneten
Schutzmaßnahmen sicher entfernen. Als Fachbetrieb für Schadstoffsanierung in Stuttgart
und Umgebung untersuchen wir belastete Bauteile, sanieren nach den jeweils geltenden
technischen Regeln und entsorgen die Materialien vorschriftsmäßig.

[Jetzt Sanierung anfragen und Besichtigung vereinbaren!](https://www.aktiv-sanierung.de/schadstoffsanierung/?output_format=md#anfrage)

![Arbeiter im blauen Schutzanzug entfernt alte Mineralwolle-Dämmung an einer Holzdecke](
https://www.aktiv-sanierung.de/wp-content/uploads/sites/12770/2026/10/TRGS-521-KMF-
Sanierung-2.jpg)

![Arbeiter im blauen Schutzanzug entfernt alte Mineralwolle-Dämmung an einer Holzdecke](
https://www.aktiv-sanierung.de/wp-content/uploads/sites/12770/2026/10/TRGS-521-KMF-
Sanierung-2.jpg)

## KMF (Künstliche Mineralfasern)

Künstliche Mineralfasern, kurz KMF, stecken vor allem in Dämmstoffen aus Glaswolle
oder Steinwolle. Mineralwolle, die vor 1996 hergestellt wurde, gilt als krebserregend.
Ähnlich wie Asbest kann sie feine Fasern freisetzen, die **beim Einatmen tief in
die Lunge gelangen** und vom Körper nicht mehr abgebaut werden. Solange die Dämmung
unberührt eingebaut ist, bleibt die Belastung meist gering. Das ändert sich, wenn
das Material mechanisch beansprucht oder ausgebaut wird. Besonders leicht lösen 
sich die Fasern aus locker gebundenen Produkten wie Spritz-KMF.

In Gebäuden finden sich alte KMF häufig in:

 * Dämmungen von Dächern, Dachböden und Außenwänden
 * Trennwänden im Trockenbau
 * Isolierungen von Heizungs- und Lüftungsrohren
 * Akustikdecken und Schallschutzplatten

Wir sanieren KMF-belastete Bauteile fachgerecht nach der **TRGS 521** und entsorgen
die Materialien vorschriftsmäßig.

## Polychlorierte Biphenyle (PCB)

Polychlorierte Biphenyle, kurz PCB, wurden bis zu ihrem Verbot im Jahr 1989 in vielen
Bauprodukten eingesetzt, weil sie Materialien elastisch und schwer entflammbar machen.
Heute ist bekannt, dass PCB krebserregend sind, das Erbgut verändern und die Fortpflanzungsfähigkeit
beeinträchtigen können. Aus belasteten Bauteilen können sie **über Jahre in die 
Raumluft ausgasen**. Da die Stoffe in der Umwelt kaum abgebaut werden, reichern 
sie sich in Organismen an.

In Gebäuden kommt PCB typischerweise in diesen Materialien vor:

 * Fugendichtungsmassen, etwa an Fenstern oder zwischen Betonfertigteilen
 * Lacke und Versiegelungen mit PCB als Weichmacher, zum Beispiel auf Stäbchenparkett
 * Korrosionsschutzbeschichtungen auf Metallbauteilen
 * Holzschutzmittel

Wir sanieren PCB-belastete Bauteile fachgerecht nach der **DGUV Regel 101-004 Anlage
68** und entsorgen die Materialien vorschriftsmäßig.

![Abschottung aus Holzrahmen und Folie für eine PCB-Sanierung auf einem Flachdach](
https://www.aktiv-sanierung.de/wp-content/uploads/sites/12770/2026/10/Abschottung-
fuer-PCB-Projekt.jpg)

![Arbeiter in Schutzanzügen entfernen PAK-haltigen Gussasphalt vom Boden](https://
www.aktiv-sanierung.de/wp-content/uploads/sites/12770/2026/10/PAK-haltiger-Gussasphalt-
entfernt-1.jpg)

## PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe)

Schwarzer, teerartig riechender Kleber unter altem Parkett ist einer der häufigsten
Hinweise auf polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK. Diese Stoffgruppe
steckt in teerhaltigen Baustoffen, die früher vor allem zum Abdichten und Verkleben
genutzt wurden. Solange das Material fest verbaut ist, bleibt es meist unauffällig.
Beim Abschleifen oder Herausreißen entsteht jedoch Staub, über den die **Schadstoffe
in die Atemwege gelangen**. Das ist problematisch, weil PAK Krebs auslösen, das 
Erbgut schädigen und die Fruchtbarkeit beeinträchtigen können. Hinzu kommt, dass
sie in der Natur nur sehr langsam zerfallen und sich deshalb in Lebewesen anreichern.

Typische Fundorte von PAK in Gebäuden sind:

 * Teerhaltige Kleber unter Parkett und anderen Bodenbelägen
 * Gussasphalt als Estrich
 * Teerkork als Dämmung von Wänden, Decken oder Kühlräumen
 * Dichtungs- und Dachbahnen
 * Holzschutzanstriche

Wir sanieren PAK-belastete Bauteile fachgerecht nach der **DGUV Regel 101-004 Anlage
68** und entsorgen die Materialien vorschriftsmäßig.

## Ablauf der Schadstoff­sanierung

1.

### Kontaktaufnahme

Sie schildern uns telefonisch oder per E-Mail Ihren Verdacht. Wir **klären erste
Fragen** und vereinbaren einen Termin für die Besichtigung.

2.

### Begutachtung und Probenentnahme

Vor Ort sehen wir uns die betroffenen Bauteile an und **entnehmen Materialproben**.
Die Laboranalyse zeigt, ob und welche Schadstoffe tatsächlich enthalten sind.

3.

### Sanierungskonzept

Auf **Grundlage der Ergebnisse** legen wir fest, welche Arbeitsverfahren und Schutzmaßnahmen
nötig sind. Anschließend stimmen wir mit Ihnen einen passenden Zeitraum für die 
Arbeiten ab.

4.

### Vorbereitung des Arbeitsbereichs

Wir schirmen den betroffenen Bereich ab, damit keine Schadstoffe in angrenzende 
Räume gelangen. Je nach Material richten wir zusätzlich eine **Absaugung oder Unterdruckhaltung**
ein.

5.

### Sanierung und Entsorgung

Wir entfernen die belasteten Bauteile, verpacken sie staubdicht und führen sie der**
vorgeschriebenen Entsorgung** zu.

5.

### Freimessung und Abschlussbericht

Nach Abschluss der Arbeiten wird per Messung geprüft, ob die Raumluft wieder unbedenklich
ist. Sie erhalten einen **Abschlussbericht**, der die Sanierung nachvollziehbar 
dokumentiert.

## In Ihrem Gebäude stecken möglicherweise Schadstoffe aus früheren Bauzeiten?

Kontaktieren Sie uns jetzt für eine unverbindliche Beratung!

[Kontakt aufnehmen](https://www.aktiv-sanierung.de/schadstoffsanierung/?output_format=md#anfrage)